Süsses Brünnchen


Das Süße Brünnchen, ist die Quelle des Bagnosees. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz. – Wir sehen hier die Reste einer Grottenanlage. Eigentlich aber garnichts mehr, da zur Erhaltung (entgegen den Denkmalschutzregeln), seit der „Unterschutzstellung“ zum Erhalt nichts unternommen wurde, oder sage ich besser: unternommen werden wollte, oder konnte?

© r.wiese nach einer Repro v. W.Lübbers Abb.: Der „Klapperstorch“ holt sich die nächste „Lieferung“.

Den Namen erhielt die Bagnoquelle, weil früher kinderlose Paare dachten, sie könnten den Klapperstorch bestechen, wenn sie ihm Zuckerstückchen oder Geld ins Brünnchen warfen.

1798 wird das „Süße Brünnchen“ erstmals als Quelle des Bagnosees beschrieben. Sie bestand in der Ansicht aus drei Bögen. Noch um das Jahr 1900 war die Grotte vollständig erhalten. Solche Grotten sind in Erlebnisbädern heute wieder groß in Mode. In den folgenden Jahren führte allerdings starker Baumbewuchs in unmittelbarer Nähe der Grotte zu einem schnell fortschreitenden Verfall, der in den letzten Jahren zum völligen Verschwinden des bemerkenswerten Bauwerks geführt hat.  Nur eine Mulde im Gelände und einige größere Steine des Fundamentes erinnern an den Standort der heute noch fließenden Quelle mit seiner Grotte.www-clipart-kiste-de_enter_014

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.