Archiv der Kategorie: große BAGNOFÜHRUNG

Die Eremitage

Heremitage
Die Eremitage stand abseits etwa in Höhe des heutigen Verkaufskiosks.

Neben einem Glockenturm und einer Eule  als Symbol der Weisheit, der Illuminati und der Schlaraffen, schmückte sie über dem Eingang ein Sinnspruch.

Der „Weise“, eine hölzerne bemalte Figur, winkte dem „Wahrheitssucher“ zu, doch näher zu kommen und öffnete die Türe. Ausgelöst wurde der Mechanismus über Seile, die von einem Gewicht in Bewegung gesetzt wurden sobald man sich der Eremitage näherte.

Als ein anderer Standort war der Bereich „hinter dem großen Rade“ geplant, aber nicht mehr realisiert worden.


Im Orden des Übergangs erhielt der „von der Weisheit Gelockte“ die Gelegenheit seine Entwicklung bis zum „Weisen“ weiter zu gehen. Die Einsiedelei war aber auch in vielen anderen Gartenanlagen ein beliebtes Motiv jener Zeit. Die größte Eule (der Uhu) als Symbol der Weisheit, ist inzwischen wieder im Bagno heimisch geworden. Vielleicht ein symbolträchtiges Ereignis, welches hoffen läßt.

Die Bagno Eingänge

In den großen Rokkokogärten gegen Ende des 18. jahrhunderts waren, wie schon in den französischen Gärten, Figuren aus verschiedenen Mythologien aufgestellt und immer zwingender Bestandteil jeder Gartengestaltung. Als die drei Figuren zum Eingang des Bosquets sind drei Statuen dargestellt. Ich vermute, daß es drei Eingänge, bzw. Zuwegungen zum Bagno gab, die von jeweils einer Figur „bewacht“ wurden. Bosquet ist nämlich auch die Umschreibung für „Wäldchen“ allgemein. Schaut man genau hin, stellt man im Hintergrund jeder Darstellung je zwei bekannte Szenen fest nach denen sich die „Eingänge“ leicht verorten lassen und der vermutliche Aufstellungsort bestimmen lässt. 3EingängeVlnr: Eingang 1 zwischen Konzertgalerie und Cupido Eingang 2 an der alten Wache, Eingang 3 Zwischen Chinesischen Salon und Voliere


Bagnoeingang3Der Eingang 1 scheint zwischen der Konzertgalerie und dem (früheren) Standort des Cupido gelegen zu haben. Etwa am Ende des Weges, der an der Bagnoküche beginnt. Er wurde viel von den Beschickern und Besuchern des Platzes der Spiele genutzt und ist der Eingang zum sogenannten „Lustwäldchen“ (das hieß wirklich so, und war natürlich zum „Lustwandeln“, also der Erholung an frischer Luft gedacht und sonst zu nichts anderem.)
Bagnoeingang1cupido1200Zu sehen sind im Hintergrund die Konzertgalerie und die Statue des Cupido. Ich vermute eine Darstellung der griechischen Göttin Persephone einer Tochter von Zeus und dessen Schwester Demeter. Diese Figur erscheint immer in einer etwas verschämten Haltung dargestellt. Sie verbrachte eine herrliche und unbeschwerte Kindheit mit den Nymphen (die sich der Sage nach auch am Süßen Brünnchen aufgehalten haben sollen)  Tanzend und singend sprang sie über die Wiesen und spielte mit diesen lieblichen Wesen, Cousinen und Halbschwestern. Sie ist die Göttin der Vegetation und Fruchtbarkeit. Seit ihrer Vermählung mit Hades ist sie auch Herrscherin in der Unterwelt. (zu verorten unter der Ruineninsel)  Ihr Aussehen passt sie den jeweiligen Jahreszeiten an. Im Sommer ist ihr Haar hellblond im Winter tief schwarz. In der griechischen Mythologie wird Persephone als fröhliche Göttin mit Kornähren und als ernste Göttin mit einem Granatapfel gezeigt. Im Bagno steht sie dadurch in Beziehung zu Diana und verleiht dem Park die verschiedenen Stimmungen und Farben der jeweiligen Jahreszeit. Eine ganz personale Semiotik in Bezug auf die Verheiratung der ältesten Tochter mit dem Grafen. v. Solms, in der Bagnokapelle 1802 ist nicht auszuschließen. Der Besuch eines Initiationsgartens soll ja auch auf  eine innere Veränderung vorbereiten.

Gardehaus

Eingang 2 ist der, neben der alten Wache etwa in Höhe des heutigen Verkaufsstandes. Im Hintergrund kann man nämlich links die Rotunde und rechts die Einsiedelei erkennen. Die Figur steht gleich nach dem Haus des Parkaufsehers rechts vor der Abbiegung am Wegesende und hält in seiner erhobenen Hand einen Geldbeutel und in der anderen einen Stab.
Es ist der Götterbote Hermes. In der griechischen Mythologie ist er der Schutzgott der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, andererseits auch der Gott der Diebe, der Kunsthändler, der Redekunst und der Magie. Eingang2NeueWacheAls Götterbote verkündet er die Beschlüsse des Zeus und führt die Seelen der Verstorbenen in den Hades (z.B. in die Unterwelt der Ruineninsel). Er gehört zu den zwölf großen Olympischen Göttern. Er steht völlig richtig an diesem Ort, da die Linie, verlängert über die im See befindliche Insel auf seinen Tempel deutet. Mercurius ist nämlich sein Name in der römischen Götterwelt. In der Philosophie der Antike wurde Hermes mit dem Logos identifiziert und als die von den Göttern gesandte menschliche Vernunft gedeutet. Als Gott der Wissenschaften ist Hermes eng mit der Chemie und besonders der Alchemie verbunden. Ein Gefäß so abzuschließen, dass nichts hinein oder heraus kann, nannten die Alchemisten es „mit dem Siegel des Hermes“ [cum sigillo hermetis] verschließen, woher das heutige Wort hermetisch stammt. Durch die Alchemie wird Hermes in die Nähe der Zauberkunst (siehe Fünfstern in der dunklen Achse) gerückt. Da seine Botschaften und Künste immer nur dem einen echten Nutzen bringen, der sie wirklich versteht, verkörpert er mithin die Aufforderung zur Bildung und damit auch wieder das Bagno-Tthema `aus der Magischen Vorstellungswelt in die aufgeklärte Wissenschaftswelt aufzubrechen`, ein Schritt, zu dem der Einsiedler in seiner Eremitage zum Nachsinnen einläd. Übrigens bedeutet diese Konstellation einer Achse über eine Insel und den See hinaus, immer soviel wie „ausreichend Geld und Wohlstand heute und in einer fernen Zukunft“ was richtig genutzt, so eine Entscheidung ja auch zur Folge haben kann.

Eingang3Der 3. Eingang muß wohl ziemlich genau auch dort gewesen sein, wo er heute noch ist. Nämlich inmitten dem Hain der Diana, und wo sich einst im Bagnoquadrat eine schöne Voliere fremdartiger Tiere befand. Ich vermute, die Figur ist die Nymphe Eurydike (griechisch Εὐρυδίκη, die durch ihre Beziehung mit Orpheus*) bekannt wurde.

Sie heiratete Orpheus nach seiner Rückkehr vom Argonautenzug. Als Aristaios eines Tages versuchte, sie zu vergewaltigen, floh sie vor ihm, trat dabei aber auf eine Schlange und starb. (Darum steht sie wohl auch so wackelig auf ihrem Sockel.)  🙂

MenagerieDie Voliere. (Im Vordergrund übrigens eine frühe Entwurfszeichnung für den SteinFURT-Brunnen auf dem Markt.)  ;-}

Dem magischen Klang seiner Leier vertrauend, folgte ihr Orpheus wehklagend in den Hades, das Totenreich der griechischen Mythologie. Man sagt sogar, der Fährmann Charon (hier gibt es einen Bezug zu Hermes) habe den Kahn verlassen, mit dem er die Toten über den Acheron zu führen pflegte, um Orpheus zu folgen. Selbst der Höllenhund Kerberos bellte nicht mehr, und alle Verdammten hatten für diese Zeit Ruhe von ihren Qualen: Ixion, Tityos, Sisyphos, Tantalos und die Töchter des Danaos. Auch Persephone war gerührt, und erlaubte Orpheus, Eurydike wieder mit sich hinaufzuführen, wobei er sie dabei allerdings nicht anschauen durfte. Als er es doch tat, wurde sie ihm von Hermes, dem Götterboten und Seelengeleiter, endgültig entrissen. Neben Arion war im Bagno auch Orpheus*) mit Eurydike in der Nähe der Konzertgalerie zu vermuten. Mit Eurydike ergibt sich auch wieder ein Bezug zu Hermes (der zweiten Figur) und zu den Bildern des Hades (zum Fährmann Charon und zur Unterwelt der Ruineninsel) (der Sänger mit der Leier, war eine ähnliche Figur wie Arion. Beide hatten sich der Musik verschrieben.) Alle Figuren zusammen bedeuten die Harmonie zwischen Musik, Natur und Wohlstand.

Die schöne Voliere fremdartiger Tiere „Les Menagerie des animaux etrangers“ war sehr beliebt wegen dem Äffchen auf der Spitze. Ob das nun eine Darstellung aus Blech war, oder lebendig und dem Parkaufseher gehörte, ist mir unbekannt.

Mono

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Das neue Gartenideal

Wiese17Gegen Ende des 19. Jahrhunders trat ein neues Gartenideal in den Vordergrund. Es war die aktive Landschaftsgestaltung nach englischem Vorbild. Die Malerei versuchte bis dahin die Natur so genau als möglich darzustellen wie man es z.B. auf zeitgenössischen englischen Landschaftsbildern betrachten kann. Dem gegenüber versuchten französischer Gartendie Landschaftsgärtner nun eine Idee, ein Gefühl oder eine bestimmte Aussage oder Wirkung in ein Landschaftsbild dergestalt umzusetzen, daß die Künstlichkeit nicht auffiel und zur Ikonografie und zum persönlichen Konzept des Gartenbesitzers wurde. Zum Bagnokonzept, zu dem später noch mehr erklärt werden soll, entstanden beeindruckende Sicht- und Wirkachsen entsprechend der Semiotik des Gartenthemas. Sie gehörte in Grundzügen schon zum französischen Garten (1760-1780), noch ein Konzept, in dem alles geordnet und, aufgeräumt zu sein hatte und die Natur eine untergeordnetere Rolle spielte. Wie man auf einer Karte für den Bagno-Park sehen kann, war dieser geprägt durch 3 wesentliche Haupt-Achsen. Diese große Achse verbindet die Konzertgalerie über eine dunkle und helle Verbindung mit der Hohen Schule in der Stadt geradewegs Freitreppedurch Freitreppe und Schlossportal. Sie entspricht sinngemäß „mittels Schönheit des Geistes zur Weisheit durch Bildung,“ Die zweite Achse besteht zwischen der Hohen Schule und einem Radsymbol, die dritte Verbindung zwischen der dort wirkenden Kraft des Wassers als lebendigem Prinzip, und dem Bereich der schönen Künste, der Musik und der  Kunst und Kultur auf Höhe der Konzertgalerie. (Kulturelle Achse) Dort schließt sich das Dreieck.

Gehen Sie jetzt die große Allee entlang bis zum Anfang der dunklen Strecke. (Übrigens wurde bei der Neubepflanzung der Bäume links und rechts darauf geachtet, daß sie, wie ihre Vorgänger schon, eine unterschiedliche Wachstumsgeschwindigkeit besitzen und dadurch später einenbogenförmigen Laubengang ausbilden werden.) Am Ende dieser Bepflanzung, rechts mit dem Beginn (oder Ende) der Dunklen Verbindung befand sich gkeich am Eingang ein Wildfreigehege karteund bis gegenüber reichten die Gräflichen Gemüsebeete. (Eine 100%ge Wieder herstellung der Lageverhältnisse ist leider nicht genau möglich. Nach fast 250 Jahren, haben an den Wegeverläufen die Natur und die Menschen als Helfer kräftig gearbeitet und sie entsprechen einfach nicht mehr dem ursprünglichen Verlauf. )

Mit dem farbigen „Enterbutton“ kommen Sie jetzt immer eine Station weiter auf Ihrem Rundgang und können sich etwa in Höhe der Bagno-Gaststätte noch für einen Großen oder kleinen Rundgang entscheiden.

Also nochmals herzlich willkommen im Steinfurter Bagno und Vorsicht Golfbälle, die gehören dem Golfclub Münsterland, auch wenn Sie von denen getroffen werden sollten.  😉

Falls Sie vielleicht zuvor noch etwas mehr über die Philosophie des Bagnos, die Entstehung des französischen Gartens oder einen geheimnisvollen Orden erfahren wollen, klicken Sie HIER und kommen danach auf diese Seite zurück.www-clipart-kiste-de_enter_014

Döhmann07

Quellennachweis

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Der Bootsanleger-Kiosk

Bootsanlegerquadrat
Das hier ist heute
der Verkaufskiosk!

chinBoot

Das Kubikulum steht ziemlich genau an der Stelle, an der nan immer schon den Bootsverleih betrieben hat. Es ist übrigens auch die Stelle, an der eine Fähre (chinesische Dschunke) zwischen dem chinesischen Pavillon gegenüber und dieser Anlegestelle fuhr. Bei Konzerten und anderen Feierlichkeiten befuhren bis zu 6 Fahrzeuge den See. Neben den Pontons waren dieses auch teils mit Verdeck ausgeführte kleine Boote, aber auch ein Schwan mit silbernen Flügeln als Tretboot.

Fähre

 

Die Fahrzeuge auf dem See waren zur „Illumination“ mit bunten Laternen geschmückt und die Schlosskapelle spielte mit einem Teil der Blöser auf der chinesischen Fähre und ein anderer Teil an Land, wie das z.B. bei Händels Wassermusik üblich war. Ob man sich dazu ein kleines Barockfeuerwerk leistete kann ich nicht belegen, ist aber anzunehmen.


Gehen Sie jetzt gleich rechts über die Brücke in Richtung Konzertgalerie. Auf dem linken Rasenstück steht eine Tafel zum gotischen Speisesaal. Gehen Sie nach der Brücke links bis zum ehemaligen Standort der Moschee .www-clipart-kiste-de_enter_014

Der Herrensee auf dem Buchenberg

Foto: Rainer Nix

Der Herrensee auf dem Buchenberg ist ist ein bisher noch ungeschütztes „Weltkulturerbe“ *). Der See bezieht sein Wasser aus zwei oberhalb gelegenen Quellen vom Hollicher Esch über Sammelkanäle aus einem bisher noch nicht beschriebenen Kanalsystem im umliegenden Gipfelgebiet rechts und links vom See. Die Kanäle sind besonders zur Bärlauchblüte, wie auf der obigen Darstellung zu sehen, sehr gut zu erkennen und  durchschneiden die Kuppe des Buchenberges bis auf Oberflächenniveau des Herrensees. Sie vergrößern so seine Oberfläche um ein Mehrfaches.

Herrenteich

Die Aufgabe des Herrensees bestand darin, die Anlagen im barocken Teil des Bagnos mit Wasser zu versorgen. Die Anlage war ähnlich wie im Konzept vom Kasseler Bergpark angelegt worden.  Als Baubeginn für die Anlagen des Herrenteiches muß 1773 angenommen werden, da die Fertigstellung zwingende Vorraussetzung für den Bau der Konzertgalerie war. Die Seefläche alleine füllt sich nicht nur vom Regen der darüber niedergeht. Es gibt links und rechts ein extra angelegtes Grabensystem, welches das Regen-, bzw. Oberflächenwasser  dem See zuführt.  An der Stelle, an der der Weg den Bachlauf quert, ist der rechte Zulauf verrohrt und mit einem Wehr regelbar.

Kanäle

Abb.: Festgestellte, bzw. vermutete weitere Gräben

Einige Gräben wurden von mir zwar gefunden, oder werden an den gezeichneten Stellen vermutet, müßten aber noch vermessen und genauer dokumentiert werden. Dort wo sie eindeutig festgestellt werden konnten, sind es teils tiefe Einschnitte bis auf Seeniveau.

Man erreicht den Herrensee, wenn man in Höhe des Parkplatzes vom Lauftreff sich bis auf die Höhe der letzten Gebäude des Hofes Schulze Spenneberg begibt. Vor einem Bach, der rechts aus dem Wäldchen kommt, geht ein Pfad links und parallel zum Bach bis zum Ufer des Herrensees. Links und rechts unten vom See münden die Kanäle, die ihn mit Oberflächenwasser füllen. Rechts gibt es am Feldrain noch zwei Quellen.

Auf der gegenüber liegenden Seeseite sieht man die Reste einer Dammkonstruktion mit eisernen Klammern. Der Damm wurde in Letzter Zeit öfter abgedichtet, verliert aber immer mehr Wasser durch Sickerkanäle in das darunter liegende Gelände. Das am linken Ende liegende, als „Wasser-Überlauf“ bezeichnete Rohrstück ist in Wirklichkeit auch ein Zulauf aus den darüber einspeisenden Sammelkanälen. Herrensee
Das Besondere an der Burgsteinfurter Anlage dieses Speichersees ist, daß man vor 250 Jahren das Kunststück fertiggebracht hat auf einer Bergkuppe, der fast höchsten Stelle des Buchenberges, einen künstlichen See mit einem Fassungsvermögen von 2100m² anzulegen. Dazu mußte ein Damm konstruiert werden, damit der Seeinhalt nicht 15m hinabstürzt. Dieser Damm und die dazugehörige Entnahmetechnik sind nunmehr fast 250 Jahre funktionstüchtig geblieben. Sie haben die Anlagen des Bagno mit Wasser versorgt und auch noch über eine 1000m lange Leitung den Brunnen in der Vorburg vom Schloß gespeist.

Die in der Bohrmühle des Fontaineers angefertigten hölzernen Rohrleitungen führten nach den Ablass-Schiebern und einem Syphon-System ca. 800m bis zur Konzertgalerie. Dort speisten die Leitungen Sammelkästen für die Grotte und den Neptunsbrunnen. Ein Abzweiger verlief zum chinesischen Teich und von dort weitere 1000m zum Schloß, welches bis zum Jahre 1908 vom Reservoir auf dem Buchenberg versorgt wurde und erst danach an die städtische Wasserversorgung angeschlossen wurde.

Bis 1958 sprudelte die kleine chinesische Fontaine noch und hätte es bei guter Pflege auch noch ganztägig auf 14m Strahlhöhe gebracht. Die Anlagen sind alle leider der Innovationswut von Architekten zum Opfer gefallen, die jegliche  „historischen Zitate“ als das Ende ihrer beruflichen Selbstdarstellungsmöglichkeit empfinden und daher ablehnen.

Darauf war man dann auch noch besonders stolz und schrieb auf ein Banner am Parkeingang: „… keine historische Zitate!“ Leider gibt es bis heute keine Lagepläne über den Verlauf des Rohrsystems. Noch 1967 hatte man ein beim Strassenbau beschädigtes Teilstück durch ein Plastikrohr ersetzt. Eine Ausweisung als (Boden-) Denkmal wurde bisher nicht für nötig gehalten. Der See auf dem Buchenberg brachte es an seiner tiefsten Stelle auf 1,90m Tiefe. Heute ist alles verschlammt und nur bei Höchstständen dürften 1,50m erreicht werden. Bei Niedrigwasser gibt der See übrigens ein kleines Geheimnis preis. Es sind dieses die schon von Lübbers erwähnten grünseidenen Muscheln, die 1802 in Amsterdam für die Sala Terra an der großen Fontaine bestellt worden waren.  Leider werden die Fundstücke immer wieder von unwissenden Findern entnommen und unsachgemäß geöffnet. Dadurch gehen sie für eine Reparatur der Muschelgrotte in der Konzertgalerie natürlich verloren.

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 *) Das mit dem Weltkulturerbe ist zwar noch nicht beantragt, sollte man aber überlegen. Der Aschensee in Kassel ist genau wegen der genialen Sammelkanäle in das Verzeichnis aufgenommen worden.

 

Ägyptischer Turm und westfälischer Meierhof

Belverder

Der Ägyptische Turm, erbaut 1781 und danach immer wieder verbessert und zuletzt mit einer Aussichtsplattform auf der Spitze versehen, war für die Wasserversorgung der Großen Fontaine gerade ausreichend. Der Turm hatte im Endausbau eine Höhe von 63m wobei der höchstmögliche Wasserstand in den Behältern bei 51m endete. Um 1820 verlor er seine Funktion.

triangulationsnetz

Trig.  Punkte im DHGN

Aber noch bei der preussischen Landvermessung Westfalens diente er im Juli 1828 wegen seiner von dort aus guten Fernsichtmöglichkeit als trigonometrischer Punkt im Preussischen Haupt- Dreiecksnetz. (der nächste Hauptpunkt wäre in Rheine.) Es ist der einzige Punkt, von dem aus die beiden Ortsteile Borghorst und Steinfurt gleichzeitig zu sehen sind! Andere Attraktionen aus dem Vorratsbehältnis mit Druckwasser zu versorgen, dürfte schon wegen der langen Zuleitungen, höchst unwahrscheinlich gewesen sein. Es war ja gerade das Besondere, daß für jedes einzelne Objekt im Bagno, welches Wasser benötigte, ein eigenes Versorgungskonzept erdacht werden mußte. Nur die kleine Fontaine in der barocken Achse und die 2 Wandbrunnen in der Konzertgalerie waren an das Versorgungsnetz vom Buchenberg angebunden, das auch noch den Zierbrunnen und die Pferdetränke in der Vorburg vom Schloß bis 2004 versorgte. Bei der Neugestaltung für die Regionale sind diese Leitungen und technischen (Boden)-Denkmäler aber alle mutwillig zerstört worden und können jetzt auch nicht mehr nachträglich archäologisch untersucht werden.

In der Symbologie des Bagnos nimmt der Turm eine Besondere Stellung ein. Goué vereinnahmt Ihn als Zeichen für die Einweihung. Standhaftigkeit und Zweckbestimmung waren Eigenschaften des ägyptischen Turms. Und für den „Wahrheitssucher bedeutete er einen höheren Punkt der Überschaubarkeit und Einsichtsfähigkeit.  In seiner Dichtung wird daraus:

Turmgleichnis

Grundlagen der “Bagnophilosophie” sind die neu-platonischen Gedanken zur Erkenntnistheorie. Das Bild des „auf-dem-Turm-stehens“ vermittelt das Bild von der „Entfernung aus der sicheren Bodenhaftung und hin zum Mut für neue Standpunkte“.

Ein westfälischer Musterhof:Abb.: Sicht auf das Große Rad und den Ägyptischen Turm. Davor der „Westfälische Musterhof“

Zum Bagnokonzept gehörte auch die Darstellung eines Westfälischen  Meierhofes.  Morgen- und Abendwerk, ein ländliches Idyll ganz im Sinne Rousseaus. Der preußische Kriegskommisär Johann Christian Schubart (Landwirt, geb. zu Zeitz in Sachsen 24. Februar 1734, gest. 23. April 1787, gehörte zum Orden des Übergangs und setzte sich sehr für seine Verbreitung ein. Er war ebenfalls Freimaurer und Sekretär der altpreussischen Großloge zu den Drei Weltkugeln (3WK)  Er war häufiger Gast in Burgsteinfurt, auch weil Goué beabsichtigte, die Ortsloge der GL 3WK zuzuführen. Schubart hat sich seit 1744 für das verbesserte landwirtschaftliche System des Lupinen- und Kleebaus in Böhmen und Mähren eingesetzt und zum Teil auch um die Stallfütterung und den Fruchtwechsel so wesentliche Verdienste erworben, daß ihn Kaiser Joseph II. Von Österreich mit der Ritterwürde und dem Prädikat Ritter von Kleefeld, zum Direktor der kaiserlichen Domänen unter den „vortheilhaftesten Bedingungen“ in österreichische Dienste berief. Die für damalige Verhältnisse ausgezeichneten Besucherzahlen des Burgsteinfurter Bagnos ermöglichten es, den Drunkemöllerischen Hof als Musterbetrieb dergestalt zu präsentieren, daß sich die damals überwiegend in der Landwirtschaft engagierten Besucher von der Wirksamkeit und Notwendigkeit moderner landwirtschaftlicher Methoden überzeugen konnten.  So erfüllte unser Bagno eine wichtige Multiplikatorfunktion bei der Verbreitung moderner Agrarmethoden. Der Hof wurde 1909 an höherer Stelle wiedererrichtet. Am Stallgebäude links befindet sich heute noch eine wiederverwendete Tontafel, die an den Kleeanbau erinnert.

Hinweis:
Der Zuweg zum Hof ist bereits Privatgelände und heute nicht mehr allgemein zu besichtigen !  Btte nehmen Sie Rücksicht auf Mensch und Vieh eines traditionell vorbildlich geführten Landwirtschaftlichen Betriebes.


Sie können von hier aus den Bagnorundgang beenden und den breiten Pfad zur Konzertgalerie zurückgehen. Sie erreichen dort wieder das Alte Forsthaus. Von dort gehen Sie vor der weissen Brücke rechts ab zum Platz der ehem. -> Moschee. Wenn Sie den Großen Rundgang noch zu Ende bringen wollen ( es wird an dieser Stelle schon etwas anstrengend, weil Sie ja noch um den See zurück zum Parkplatz wollen. ) dann gehen Sie den Weg, den Sie gekommen sind wieder zum Seeufer zurück und biegen links ein zu den Collonaden.

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Bagnosee vom Quadrat aus gesehen

SeeInseln

Abb.: Der See in Richtung Roseninsel. Im Hintergrund Hölzerne Brücke und Arionsberg. Rechts Merkurtempel, das Rad u. Belvedere.  Davor die Rousseau-Grablege (heute Ruinen-Burg)

Attraktiver Mittelpunkt des Bagnos ist der See. Im Sommer wird er gerne als rundum Wanderobjekt genutzt und im Winter animiert er zum Schlittschuhlaufen. Entstanden ist er durch die Bürger der Stadt, Wach-Grenadiere und Eigenhörige des Grafen, die ab 1770 fleißig gegen einen guten Lohn gruben. Zunächst im französischen Stil als geometrische flache Becken, später dann, die natürlichen Verläufe vertieft als natürlich gestaltete Uferverläufe und Teil des bowling green im englischen Gartenideal nachgeahmt. Inseln entstanden, wurden verschoben, vergrößert, verkleinert oder aufgegeben. Zahlreiche Brücken und bunt bemalte Boote belebten den See. Mit einer Tiefe von 1,50 Metern hat man es dann belassen.

BagnoseeDer Bagnosee mit der Rosen- und Rotundeninsel im Rücken mit Blick auf das Große Wasserrad und die Anlagen im Ägypten.

Sie stehen jetzt etwa auf der Höhe der Rotundeninsel, einer ehemaligen Landzunge, die durch die Ausgrabung des Sees vor Ihnen zur Insel wurde. Erst links davon ist die Roseninsel und ganz am Ende die Blumen- oder Ludwigsinsel. RotundeAbb.: Diese Rotunde stand ursprünglich an Land und wurde erst durch eine See-Erweiterung zur heutigen Rotunden-Insel.

RotundeAbb.: Blumen- und Roseninsel erhielten durch die Abtrennung der Rotunde eine weitere Insel hinzu.

Wenn Sie möchten, können Sie ein Stück hoch auf den Hügel klettern und setzen sich dort auf die Bank. Sie sehen am rechten Rand des Sees eine Insel mit einem Burgturm. Das ist die Ruineninsel. Mit dem nächsten „Enter“ erkläre ich Ihnen dann diese Insel.www-clipart-kiste-de_enter_014

Falls Sie neugierig geworden sind und jetzt doch noch etwas über die Bagnophilosophie wissen wollen, dann erfahren Sie das  -> HIER.

Um den kurzen Spaziergang in Richtung Parkplatz zu beenden, gehen Sie bis zum Cubiculum des Bootsverleihs und dann nach der sog. weissen Brücke links etwa bis zur offiziellen Tafel über die ehemalige Moschee im Bagno.www-clipart-kiste-de_enter_014

Das große Rad

Rad_chin Brücke

Abb.: Nord-Süd Ansicht von Rad und Turm, mit der 2. chin. Brücke vorne.

Das große Wasser-Rad zählte zu den Attraktionen die wohl am beliebtesten waren. Es stand auf hölzernen Radstühlen rechts neben der Brücke über die Aa und war nach Art eines ägyptischen Schöpfrades gebaut. Es gab sogar 2 Exemplare davon. Das erste warf ein Sturm im November 1800 um, wonach man ein zweites Rad unterhalb der Brücke baute, etwa 20m links im Wäldchen, wenn Sie auf die Brücke zugehen.
Rad
Es hatte einen Durchmesser von 32m und 188 metallene Schöpfkästen. Diese entleerten sich auf dem Scheitelpunkt in ein Rohrsystem, das im 1oom entfernten Turm die oberen Speicherbecken füllte. Hatte man zu wenig Wasser in der Aa um das Rad anzutreiben, konnte mit einer Art Göpel mittels Mann oder PferdBohrmühle der Fördermechanismus trotzdem in Gang gehalten werden. An der Brücke, sofort unten rechts, gab es eine Bohrmühle mit der man die hölzernen Rohrleitungen herstellen konnte, welche immer mehr für die umfangreichen Flick- und Erweiterungsarbeiten gebraucht wurden. Das war die Aufgabe des Bohrmüllers und Fontainiers Schlockermann mit seinen Gehifen, der gleich daneben ein  im gotischem Stil gebautes Haus bewohnte. Er kümmerte sich auch um die Pfaue die den Park bevölkerten.

FontaniersGehilfenPfauRad
Abb.:  Pfauenpärchen in Balzpose

Die Detailgenauigkeit der la Rouschen Stiche ist schon erstaunlich. Man beachte die Gehilfen im Baumlager beim Zuschneiden der Stämme mit einer Art großen Stichsäge und eine weitere Person, die den Pfauen-Hahn beim Radschlagen beobachtet. Rechts im Bild ein Pfeiler des ägyptischen Turms. Gleich drei der eher am Boden stolzierenden Tiere sind im Flug abgebildet. Neben den typischen Rufen der Pfaue war auch der Ruf der Loon-Ente typisch im Bagno. Beide Stimmen sind heute gänzlich verstummt. Das Rad konnte man noch bis 1820 besichtigen. Dann war die Zeit der Wasserspiele des Bagnos beendet.

Hatte das Große Rad im Bagno eine überwiegend technische Funktion um genügend Wasser für die Große Fontaine bereitzustellen, so kennen wir doch auch die Zentrale Bedeutung des Rades in der Symbolik.

Bohrmüller

Älteste Raddarstellungen stammen aus dem sumerischen Ur etwa 2600 v. Chr. Als religiöses Symbol steht das Rad für den Weg der Sonne durch Raum und Zeit und für den Lauf des menschlichen Lebens und der Welt; zum einen eine zyklische Weltauffassung versinnbildlichend, der zufolge alle Dinge periodisch wiederkehren, zum anderen das Auf und Ab des Werdens und Vergehens und die Vergänglichkeit ausdrückend steht es im Bagno auf einer Linie mit der Ruineninsel auf der Mittelsenkrechten der großen Allé. Ist also das zentrale Thema und Lebensaufgabe.

Im Christentum ist es Symbol des Kosmos (mittlere Fensterrose in Kathedralen) und Hinweis auf Jesus Christus als den Kosmokrator oder Weltenherrscher (Kreuz im Rad). In der Wassersymbolik des Bagnos belebt es alle Attraktionen und ist der Quell von „lebendigem Wasser“ und wird dadurch zum Aspekt der „Stärke“ im Dreieck zwischen „Schönheit“ in der Musik (Konzertgalerie) und der „Weisheit“ (Hohe Schule).

In der altislamischen persischen Tradition dreht sich das Weltrad des Himmels mit seinen Gestirnen um die Erde; die Geschicke der Menschen sind in die Gestirne geschrieben. In der buddhistischen Tradition spielt das Rad als „Rad der Lehre„, als Symbol für Karma und Wiedergeburt eine wichtige Rolle.

In vielen Kulturen war das Rad auch Symbol der inneren Reise begleitet von Gegensätzen (z. B. Geburt und Tod; Bewegung und Stabilität; Vergänglichkeit und Transzendenz; Aufstieg und Niedergang), die damit nicht als zwei getrennte Ereignisse, sondern als zwei immer gegenwärtige Aspekte eines fortlaufenden Prozesses erscheinen.

Gehen Sie jetzt noch zur Tafel des Ägyptischen Turms gegenüber an der Hauskante und dem Weg zum damaligen „Westfälischen Maierhof.“

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Die große Fontaine


Die große Fontäne, in Goués Versen als „hochgeradlinirig brausender Kunstfeuerschwanz, der die Luft teilt,“ bezeichnet, wurde als 7-strahlige Hochfontaine bereits vor 1785 in Betrieb genommen. Unter Lebensgefahr hatte man in Kassel die Technik erkundet. 1789 verbesserten sie Schlockermann und to Gempt aber so, daß die Rohrleitungen nicht mehr leck schlugen. Ab 1789 gab es dann die breite Fontaine. Diese hielt man wiederum in Kassel für so ansprechend weil sie dem englischen Gartenstil besser entsprach, daß man sie dort 1792 in der Burgsteinfurter Art in Betrieb nahm. Man hat sich also gegenseitig abgeguckt. –  Zahlreiche Staffagen aus Kassel und anderswo fanden in Burgsteinfurt eine Nachahmung, wie die Knüppel- u. Kettenbrücke, die Große Chinesische Brücke, die Moschee oder das Gotische Haus.

Fontaine

Die große Fontaine gehört zur Sektion des Ägypten und erhielt ihre Symbolik aus der neoplatonischen Erkenntnisphilosophie. In den Versen von Goué wirkt sie aus ihrer tosenden Leuchtkraft.  Sie steht eigentlich für das Hauptthema des Bagnos „die Befreiung aus der Dunkelheit ins Licht und für die Selbsterkenntnis des aufgeklärten Menschen.“ *)  Bevor Sie die Brücke über den Diogenesbach erreichen, sehen Sie sich bitte die Hügel rechts am Rande der Bachniederung an. Es sind dieses die Reste der eingestürzten Sala terra. Das war ein ebenerdiger Schutzraum vor der Gischt und dem Nebel der fast 14m hohen breiten Fontaine. Die Sala terra sollte mit „gruinseidigen“ Muscheln ausgekleidet werden, die Anfang des 19. Jh. in Amsterdam bestellt wurden. Man hat sie nach deren Lieferung im Herrensee zwischengelagert und dort bis heute vergessen. Eine Grotte befand sich an der anderen Seite des Fontainenteiches, wurde aber wegen häufig erforderlicher Bauarbeiten und ihrer fehlenden Schutzwirkung bald aufgegeben.

2_chin_BrückeAbb.: Der Diogenesbach (links) mündet in die AA.

Vom eigentlichen Fontainenteich ist heute fast nichts mehr zu erkennen. Ihn durchfliesst noch der Diogenesbach, welcher neben der früher bestehenden 2. Chinesischen Brücke in die Aa mündet. Beide Fontainenarten hatten einen so großen Wasserverbrauch, so daß die Vorratsbehälter im Ägyptischen Turm innerhalb von 5-8 Minuten leer waren. Das reichte aber i.d.R. aus, um einen gewaltigen Eindruck zu bekommen und um den „mystischen“ Ort wieder zu verlassen.

Gehen Sie jetzt über die Brücke bis zur Tafel für das Große Rad und den ägyptischen Turm.

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Bosquet

TulpenbaumUnser Graf war ein Garten- und Pflanzennarr, wie er sich selber bezeichnete. Von seinen Reisen, die ihn 1783 u.a. nach England führten, wo er so berühmte Anlagen wie Blenheim, Windsor und Richmond besuchte. Die aus den Kolonien stammenden fremdländischen Baumarten widmete er einen besonders reservierten Bereich im Waldstück zwischen dem See und der Großen Fontaine.

tulpen-baum Ein Baumkataster gibt es in Steinfurt nicht. Auch im Bosquet wurde eine sytematische Bestandsaufnahme der bis dato vielleicht noch vorhandenen Bäume noch nicht angelegt. Viele der mitgebrachten Ableger oder kleinen Pflanzen gingen nicht an, weil ihnen  unser Klima wohl nicht behagte. Einige schafften es aber auch bis in unsere heutige Zeit, wie der dicke Stamm eines Tulpenbaumes beweist, der noch am Eingang zum Bagno liegt. Den Stumpf dazu  finden wir gleich rechts neben dem Weg zur Großen Fontaine.


TulpentmpfSuchen Sie dort nach einem Hügel rechts im Waldstück vor der Bachniederung und gehen  weiter bis zu einer kleinen Brücke, die über den Diogenesbach führt.
(ein Originalübergang von ca. 1800)

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